BZB hat eine Bauwerkstatt für deutsche Gymnasiasten organisiert

Der deutsche Partner hat den Kurs „Frauen können bauen“ durchgeführt, in dem die Auszubildenden den Bau eines Hauses geplant und geleitet haben, von der Angebotsbearbeitung bis zur Schlüsselübergabe.

In der Woche vom 20. Januar nahmen neun Schülerinnen im Alter von 17 bis 18 Jahren an einem einwöchigen Projektworkshop zur Berufsorientierung in den BZB teil. In der Projektwerkstatt schlüpften die Schülerinnen in die Rolle von Bauleiterinnen und erhielten die Aufgabe, ein Haus für einen Kunden und seine Familie zu planen. Das Gebäude sollte ökologische und nachhaltige Kriterien erfüllen und wurde mithilfe einer Software entwickelt und als fertiges Modellhaus in 3D ausgedruckt. Am Ende wurde es als begehbares „Micro-Haus“ gebaut.

Ziel des Workshops war es, die Schülerinnen für das breite Spektrum von Berufen im Baugewerbe sowie für Arbeitsbereiche wie Dokumentenmanagement, Gesundheit und Sicherheit, Kalkulationen, Zeitmanagement und zum Kundenkontakt zu sensibilisieren, die oft nicht primär mit den Berufen im Bauwesen verbunden werden.

Der Workshop war ein großer Erfolg für das Berufsbildungszentrum, die Ausbilder und die teilnehmenden Schülerinnen. Sie haben verstanden, dass es im Bauwesen viele interessante Karrierewege gibt. Die Teilnehmerinnen konnten viele Aufgaben in einer sicheren Umgebung erproben, in der sie auch Fehler machen durften. Die Begegnung in der Werkstatt  machte die Berufe im Bauwesen zugänglich und schuf einen Kontaktpunkt zwischen der Zielgruppe und dem Berufsbildungszentrum.

Die Teilnehmerinnen bewerteten die praktischen Aspekte und Aufgaben des Workshops, die Betreuung der Ausbilder, den Lernort und die Informationen, die sie über die berufliche Bildung erhielten, positiv und wünschten sich mehr Zeit für die Planungsaktivitäten.

Fast alle Teilnehmerinnen waren sich darüber einig, dass sie mit dem Workshop einen ersten Eindruck von den technischen und planerischen Aufgaben kleiner und mittlerer Unternehmen im Bausektor bekommen haben. Die Hälfte von ihnen gab an, dass ihr Interesse an der Durchführung dieser Aufgaben gestiegen ist. Einige der Teilnehmerinnen wünschten sich darüber hinaus mehr Informationen über Berufswege, die mit der Ausbildung beginnen und weitere Aufstiegsmöglichkeiten bieten.

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„Die Jungs hindern mich nicht daran, meinen Job auszuführen. Sie sind alle nett, freundlich und kooperativ. Oft muss ich ihnen helfen“

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